Isabelle Himbert führt Arno Arnold durch Krisen und globale Expansion
Hans-Jürgen PeukertIsabelle Himbert führt Arno Arnold durch Krisen und globale Expansion
Isabelle Himbert hat die Führung bei Arno Arnold übernommen, einem weltweiten Marktführer für Schutzabdeckungen für Maschinen. Offiziell wurde sie 2020 zur Vertreterin der sechsten Generation der Familienführung – und trat ihr Amt in einer Phase großer Herausforderungen an. Zu ihren ersten Entscheidungen gehörten die Expansion der Produktion nach China sowie die Anpassung an die Anforderungen der COVID-19-Pandemie.
Schon mit 26 Jahren stieg Himbert in das Familienunternehmen ein, lange vor ihrer offiziellen Berufung. Als sie 2020 die Führung übernahm, stand sie sofort unter Druck, denn die Pandemie hatte die Lieferketten durcheinandergebracht. Um die Belieferung asiatischer Kunden zu sichern, eröffnete sie ein neues Werk in China, das heute eigenständig arbeitet und 40 Mitarbeiter beschäftigt.
In derselben Zeit startete sie einen Online-Shop und stellte einen Teil der Produktion auf Gesichtsvisiere für den Virenschutz um. Darüber hinaus gründete sie mit Women in Leadership ein Netzwerk, das Frauen in der Branche fördern soll.
Arno Arnold bleibt ein Branchenprimus und hält 100 aktive Patente. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 130 Mitarbeiter, davon knapp 50 am deutschen Hauptsitz. Unter Himberts Führung hat das Unternehmen seine Position behauptet und sich gleichzeitig an globale Veränderungen angepasst.
Der chinesische Produktionsstandort ist mittlerweile voll funktionsfähig und unabhängig. Himberts Initiativen – von der Pandemiebewältigung bis zum branchenweiten Netzwerkaufbau – haben die Stabilität von Arno Arnold gestärkt. Das Unternehmen versorgt weiterhin Maschinenhersteller weltweit mit seinen patentierten Schutzlösungen.






