19 June 2026, 12:30

Jan van Aken tritt überraschend als Linken-Chef zurück – nach nur Monaten im Amt

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Jan van Aken tritt überraschend als Linken-Chef zurück – nach nur Monaten im Amt

Jan van Aken hat seinen Rücktritt als Vorsitzender der Linkspartei bekannt gegeben. Seine Entscheidung fällt nach einer kurzen, aber prägenden Amtszeit, in der die Partei einen deutlichen Aufstieg in den Umfragen verzeichnete. Der Schritt lenkt die Aufmerksamkeit auf seinen ungewöhnlichen Führungsstil und seine Erfolge.

Van Aken übernahm im Oktober 2024 gemeinsam mit Ines Schwerdtner die Parteispitze. Gemeinsam hoben sie die Umfragewerte der Partei von nur 2–3 Prozent auf 8,8 Prozent bei der Bundestagswahl 2025. Besonders ältere Wähler fühlten sich von ihm angesprochen, und er arbeitete eng mit Heidi Reichinnek als gemeinsame Spitzenkandidatin zusammen.

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Während ihrer Amtszeit warben sie bei der Februarwahl 2025 über 700.000 ehemalige Wähler der Grünen für die Partei. Van Aken schärfte zudem die außenpolitische Position der Linkspartei und verschaffte ihr so mehr Glaubwürdigkeit. Trotz seiner kurzen Amtszeit war sein Einfluss beträchtlich.

Sein Abschied wurde von einer überraschenden Enthüllung begleitet: Er gestand Journalisten, dass er und Schwerdtner sie zwei Jahre lang „an der Nase herumgeführt“ hätten. Er enthüllte sogar eine schwarze Kiste, auf der Schwerdtner während Pressekonferenzen gestanden hatte. Vor seinem Rücktritt lobte er sie für ihre „absolut herausragende Arbeit“ während ihrer Zusammenarbeit.

Van Akens Führung gehörte zu den kürzesten in der Geschichte der Linkspartei. Dennoch bleibt sein Einfluss auf das Wachstum und den Ruf der Partei bemerkenswert. Sein Rücktritt hinterlässt deutliche Spuren in der jüngsten Entwicklung und den Erfolgen der Partei.

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