04 February 2026, 11:18

Karneval in Eichenzell feiert Inklusion mit Tanz und Lebensfreude

Ein Schwarz-Weiß-Foto von einem Mann und einer Frau, die auf einer Party tanzen, umgeben von lächelnden Menschen, mit Ballons und Deko im Hintergrund.

Karneval in Eichenzell feiert Inklusion mit Tanz und Lebensfreude

Buntes Karnevalsfest in Eichenzell: Ein Fest der Inklusion und Lebensfreude

In Eichenzell fand ein farbenfrohes Karnevalsfest statt, ausgerichtet von der örtlichen DRK-Gruppe Menschen mit Behinderung. Die Veranstaltung brachte Anwohner, Künstler und Ehrengäste zu einem Nachmittag voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgeist zusammen. Die Organisatoren beschrieben sie als eine fröhliche Hommage an die Inklusion und die gemeinsame Lebensfreude.

Den Auftakt bildete eine mitreißende Tanzdarbietung von Bewohnern von antonius, einer lokalen Betreuungseinrichtung. Rund 320 Menschen leben auf den Geländen in Fulda und Eichenzell, wo ganzjährig inklusive Projekte und Workshops stattfinden. Ihr Eröffnungstanz setzte den energiegeladenen Ton für den weiteren Nachmittag.

Später betraten Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert – Vertreter von antonius – als Trio Jong-un-Maje die Bühne und unterhielten das Publikum mit ihrer Darbietung. Unterdessen traf Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, die Hofmarschällin des Fuldaer Freizeit- und Karnevalclubs (FFCK), mit ihrem Gefolge ein und bereicherte die Feststimmung.

Ein emotionaler Höhepunkt war der von der DRK-Betreuungsmannschaft angeführte Conga-Tanz, der sich durch die jubelnde Menge schlängelte. Die Auftritte der FFCK-Tanzgruppen, der TLV Eichenzell und der Schreckschräubchen der Löschenröder Schoppegarde e.V. hielten die Stimmung auf ihrem Höhepunkt. Walter Bernhard, Sprecher der DRK-Gruppe, eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und dankte den Anwesenden für ihre Unterstützung.

Zu den Ehrengästen zählten Harald Leitschuh, Helmut Gladbach, Udo Bauch, Michael Hohmann, Sebastian Bönisch und Joachim Weber. Gladbach lobte später das langjährige Engagement der DRK-Gruppe für Menschen mit Behinderungen und bezeichnete ihre Arbeit als unverzichtbar für die Gemeinschaft.

Das Karnevalsfest zeigte die Stärke lokaler Partnerschaften und die Kraft inklusiver Veranstaltungen. Von Tanzvorführungen bis zum Conga-Tanz unterstrich jeder Moment die Verbundenheit zwischen Teilnehmern und Organisationen. Die DRK-Gruppe und antonius haben bereits weitere Aktivitäten geplant, um ihr Anliegen – die Förderung von Gemeinschaft und Freude – das ganze Jahr über fortzuführen.