23 December 2025, 11:29

Konferenz diskutiert Wasserstofftechnologien und ihre Einführung in Ulm

Ein Banner mit der Aufschrift "Heritage Motor Center" und einer Zeichnung eines Autos.

Konferenz diskutiert Wasserstofftechnologien und ihre Einführung in Ulm

Konferenz diskutiert Wasserstofftechnologien und deren Umsetzung in Ulm

Unter dem Titel „Lösungen für den erfolgreichen regionalen Wasserstoff-Hochlauf“ fand am Donnerstag im Ulmer Rathaus eine Konferenz statt…

24. November 2025, 00:57 Uhr

Stichworte: Investitionen, Technologie, Reise, Sport

Im Ulmer Rathaus fand am Donnerstag eine große Wasserstoffkonferenz unter dem Titel „Strategien für den erfolgreichen regionalen Ausbau von Wasserstoff“ statt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung zusammen, um über die Zukunft von grünem Wasserstoff in Baden-Württemberg zu diskutieren. Die Organisatoren betonten, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit ist, um Wasserstoff zu einer praktikablen Lösung für die Dekarbonisierung der Wirtschaft zu machen.

Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Verein „H2-Wandel – Grüne Wasserstoff-Modellregion Baden-Württemberg“ gemeinsam mit der IVECO Deutschland AG und weiteren Partnern. Sie war Teil des „Regionalen Wasserstoff-Fachdialogs“, einer Initiative der H2BW-Plattform und des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft unter Leitung von Ministerin Thekla Walker. Ziel war es, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Regionen beim Vorantreiben der Wasserstofftechnologie zu berücksichtigen.

Unternehmen wie die IVECO Deutschland AG, EKPO Fuel Cell Technologies und SCHWENK Zement stellten ihre Projekte zu Wasserstoffanwendungen vor. Oberbürgermeister Martin Ansbacher begrüßte die große Resonanz und unterstrich, wie entscheidend stabile politische Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg sind, um diese Innovationen auf den Markt zu bringen. Im Anschluss an die Hauptveranstaltungen öffnete eine zweite Veranstaltung im IVECO Experience Center im Donaltal für ein breiteres Publikum. Dort konnten sich die Teilnehmenden über technische Details informieren, Ideen austauschen und ihr berufliches Netzwerk erweitern. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen nun in einem überparteilichen Positionspapier zusammengefasst und an Entscheidungsträger weitergegeben werden, um künftige Weichenstellungen zu unterstützen. Michael Bächler, Geschäftsführer von H2-Wandel, wies darauf hin, dass frühzeitige Investitionen in Wasserstoff es regionalen Unternehmen ermöglichen könnten, diese Technologien zu entwickeln, herzustellen und zu exportieren. Dies würde, so seine Argumentation, nachhaltige wirtschaftliche Vorteile schaffen und Wertschöpfungsketten in der Region sichern.

Die Konferenz endete mit einer klaren Botschaft: Um Wasserstoff zu einer tragfähigen industriellen Lösung zu machen, ist ein gemeinsames Engagement von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erforderlich. Die Erkenntnisse werden nun in Handlungsempfehlungen für die politische Ebene überführt, um Baden-Württembergs Weg in eine klimaneutrale Wirtschaft zu prägen. Die Veranstalter betonten zudem, wie wichtig ein kontinuierlicher Dialog ist, um die Dynamik der Wasserstoffwende aufrechtzuerhalten.