08 February 2026, 21:10

Kretschmann setzt auf Raumfahrt und Innovation – aber nicht auf Allflug mit 78

Ein Mann im Anzug und Krawatte hält eine Rede an einem Rednerpult mit Mikrofon und sieht ernst aus.

Kretschmann hat keine Lust auf eine Reise ins Weltall - Kretschmann setzt auf Raumfahrt und Innovation – aber nicht auf Allflug mit 78

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich zu Raumfahrt, Innovation und seiner politischen Zukunft geäußert. Mit 78 Jahren schloss er zwar einen eigenen Flug ins All aus, betonte aber die wichtige Rolle der Region bei der Förderung der Luft- und Raumfahrtforschung. Seine Äußerungen fielen im Zusammenhang mit Plänen zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit in Schlüsseltechnologien.

Kretschmann lobte die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart als Zentrum für junge Forscher, die Grenzen überschreiten. Er unterstrich die Notwendigkeit engerer europäischer Partnerschaften in Bereichen wie Batterietechnologie, Halbleiter, Wasserstoff, künstlicher Intelligenz und Quantencomputing.

Unter seiner Führung hat Baden-Württemberg internationale Kooperationen in der Luft- und Raumfahrt sowie darüber hinaus ausgebaut. Das Land arbeitet mit Frankreich und der Schweiz in den Bereichen KI, Quantencomputing und Raumfahrt zusammen, engagiert sich mit Indien in Gesundheitsinitiativen und pflegt regionale Verbindungen zu Kalifornien.

Der Ministerpräsident machte deutlich, dass er 2026 nicht erneut kandidieren werde. Sein Fokus liege darauf, Innovation zu fördern, statt seine politische Karriere zu verlängern.

Kretschmanns Haltung zur Raumfahrt spiegelt seinen pragmatischen Führungsstil wider. Seine Unterstützung für grenzüberschreitende Forschung unterstreicht das Engagement Baden-Württembergs für technologischen Fortschritt. Die Partnerschaften des Landes in der Luft- und Raumfahrt sowie anderen Bereichen werden auch ohne seine Kandidatur bei der nächsten Wahl fortgesetzt.