18 February 2026, 11:34

Lebensgefahr durch Train-Surfing: Jugendlicher klettert auf Flixtrain in Baden-Württemberg

Ein kleiner Zug mit Passagieren fährt auf Schienen neben einem Strand, mit einer Person, die auf einem Fußweg links und einer Wand mit Plakaten im Hintergrund geht.

Lebensgefahr durch Train-Surfing: Jugendlicher klettert auf Flixtrain in Baden-Württemberg

Jugendlicher riskiert sein Leben durch "Train-Surfing" in Süddeutschland

Ein Jugendlicher hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, indem er an der Außenseite eines fahrenden Flixtrains in Süddeutschland mitfuhr. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, dem 16. Februar 2026, auf der Strecke der Regionalbahn RB27. Behörden warnen seit Langem vor den tödlichen Gefahren eines solchen Verhaltens, das als "Train-Surfing" bekannt ist.

Das besorgniserregende Ereignis spielte sich gegen 19:50 Uhr auf der Bahn-Verbindung zwischen Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein ab. Ein Fahrgast bemerkte den jungen Mann, der auf der Kupplung am Ende des Flixtrains saß, nachdem er am Bahnhof Bad Krozingen ausgestiegen war. Als der Jugendliche angesprochen wurde, floh er vom Tatort.

Der Zugführer bestätigte später, dass er gesehen habe, wie jemand von der Kupplung sprang und während eines Halts in Efringen-Kirchen entkam. Dieser Beinahe-Unfall ereignet sich zu einer Zeit, in der die Bundespolizei ihre Bemühungen zur Bekämpfung des "Train-Surfings" intensiviert hat – etwa durch Kampagnen wie "Sicher im Zug". Seit 2024 besuchen Beamte Schulen und Bahnhöfe und arbeiten mit Jugendgruppen zusammen, um auf die lebensbedrohlichen Risiken dieser Praxis aufmerksam zu machen.

Trotz dieser Warnungen kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen. Die Bundespolizei betont, dass "Train-Surfing" zu Stromschlägen, schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen kann – etwa durch hohe Geschwindigkeiten oder die Oberleitungen.

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Die Handlung des Jugendlichen am 16. Februar 2026 zeigt, dass die Gefahren trotz präventiver Maßnahmen der Polizei weiterhin bestehen. Die Behörden rufen Eltern und Erzieher dazu auf, die Sicherheitshinweise zu verstärken, da "Train-Surfing" ein anhaltendes und lebensbedrohliches Problem bleibt. Die Bundespolizei setzt ihre Aufklärungsarbeit fort, um solche Vorfälle einzudämmen.