07 March 2026, 20:27

Ludwigsburgs stilles Gedenken an Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt am 10. März

Eine Gruppe von Menschen mit Masken und Schildern und Plakaten steht vor einem Zaun mit Fotos und Text, protestiert in Istanbul, Türkei, mit Gebäuden, Bäumen und einem Laternenpfahl im Hintergrund.

Ludwigsburgs stilles Gedenken an Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt am 10. März

Ludwigsburg gedenkt am 10. März zum zweiten Mal der Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt

Die Stadt Ludwigsburg begeht am 10. März zum zweiten Mal einen Gedenktag für die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt – und damit zugleich das einjährige Bestehen der offiziellen Gedenkveranstaltung. Die Organisatoren hoffen auf eine breite öffentliche Teilnahme, darunter lokale Verantwortungsträger und Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft.

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Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Trompetenperformance von 'Til It Happens to You von Lady Gaga, dargeboten von Professor Hubertus von Stackelberg. Im Anschluss hält Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht eine Rede und lädt zu einer Schweigeminute für die Betroffenen ein. Am Rathaus werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt und mit Trauerflor behängt, um der Opfer zu gedenken.

Für Dr. Kristina Wolff, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, bietet der Tag eine Gelegenheit zur Reflexion und nachhaltigen Veränderung. Sie betont seine Bedeutung für ein friedliches Miteinander und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Das Datum, der 10. März, wurde bewusst gewählt: Es steht in engem Zusammenhang mit dem Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus am 11. März und verleiht der Erinnerung eine größere gesellschaftliche Einordnung.

Die Stadtverwaltung setzt sich dafür ein, den Betroffenen und ihren Angehörigen mit Würde und Mitgefühl zu begegnen. Oberbürgermeister Knecht ruft zudem andere Kommunen dazu auf, ähnliche Initiativen zu starten, um das öffentliche Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu stärken.

Mit der Gedenkfeier unterstreicht Ludwigsburg sein Engagement gegen Gewalt an Frauen. Durch das Niederflaggen und die öffentliche Ehrung der Opfer soll ein nachhaltiges Zeichen gesetzt werden. Die Verantwortlichen betonen, wie wichtig anhaltende Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Betroffenen sind.

Quelle