"Mainz bleibt Mainz" feiert mit Satire, Abschieden und einer Premiere den Karneval
Gabor Hethur"Mainz bleibt Mainz" feiert mit Satire, Abschieden und einer Premiere den Karneval
Mainz bleibt Mainz – wie es singt und lacht: Generalprobe für den berühmtesten Karnevalsklassiker in Mainz abgeschlossen
Im Kurfürstlichen Schloss in Mainz ist die Generalprobe für Deutschlands bekannteste Karnevalsfernsehsendung, Mainz bleibt Mainz – wie es singt und lacht, zu Ende gegangen. Die Live-Übertragung, die am kommenden Freitag um 20:15 Uhr auf ZDF zu sehen sein wird, präsentiert 16 Auftritte, die Satire, Musik und Tradition verbinden. Die diesjährige Ausgabe markiert den letzten großen Höhepunkt vor dem 100-jährigen Jubiläum der Sendung in Mainz im Jahr 2026.
Die Show bringt frische Stimmen und langjährige Lieblinge auf die Bühne. Zum ersten Mal seit 200 Jahren wird das Protokoll – eine scharfsinnige, satirische Rückschau auf das vergangene Jahr – von einer Frau vorgetragen. Gleichzeitig verabschiedet sich ein Karnevalsveteran nach 45 Jahren mit seinem letzten Auftritt von der Bühne.
Den Abend eröffnete Christina Grom, die als erste Frau seit zwei Jahrhunderten Geschichte schrieb: Als Protokollantin lieferte sie eine beißend-witzige Abrechnung mit den prägendsten Momenten des Jahres 2025. Ihr Auftritt setzte den Ton für einen Abend, an dem Tradition auf modernen Espirit traf.
Florian Sitte, in der Rolle des Schelms Till Eulenspiegel, nahm politischen Extremismus und den Aufstieg des Antisemitismus aufs Korn. Seine pointierten Spitzen sorgten beim Publikum für Lacher – und nachdenkliche Momente. Später brachte Jürgen Wiesmann als Ernst Lustig mit Hobby-Dogging leichte Unterhaltung auf die Bühne: ein Meisterstück des karnevalistischen Kokolores, also des heiteren Unsinns.
Ein Höhepunkt war Markus Schönbergs Auftritt als Ignaz, der ein selbstgeschriebenes Lied über die Verlegung seines geliebten Bauernmarkt-Frühstücks sang – ein Thema, das vielen Mainzern am Herzen liegt. Am Ende stimmte der ganze Saal mit ein und machte daraus eine gemeinsame Hymne. Katharina Greules Sketch, in dem eine Influencerin in einem Museum die Orientierung verliert, überzeugte mit frischer Energie und einem rein weiblichen Ensemble.
Der emotionale Höhepunkt des Abends kam mit Hans-Joachim Greb, bekannt als Hobbes, der zum 45. und letzten Mal die Bühne betrat. Seine Abschiedsworte – "Tschüss, helau, das war's" – markierten das Ende einer Ära. Andreas Schmitt, zurück in der Rolle des Obermessdieners (Oberster Messdiener), hielt seine Rede von einer schlichten Bank aus und verband damit die opulente Show mit leiser, hintergründiger Komik.
Den Abschluss bildete die Truppe Hofsänger in Gold'nem Mainz mit ihrer berühmten Medley-Darbietung. Ihr Auftritt war eine Hommage an das bevorstehende 100-jährige Jubiläum der Sendung in Mainz im Jahr 2026 – ein Meilenstein, der bereits in der letzten Ausgabe 2025 gefeiert wurde.
Die Ausstrahlung am Freitag wird die letzte große Karnevalssendung vor den Jubiläumsfeierlichkeiten sein. Mit einer Mischung aus Nostalgie und mutigen neuen Akten verspricht die Show ein würdiger Auftakt zu den nächsten 100 Jahren dieser geliebten Mainzer Tradition zu werden.
Die Jubiläumsausgabe 2026 von Mainz bleibt Mainz wird am Freitag um 20:15 Uhr auf ZDF zu sehen sein und 16 Auftritte zeigen, die Humor, Gesellschaftskritik und Herz verbinden. Die Sendung ehrt dabei sowohl ihre tief verwurzelten Traditionen als auch die neuen Stimmen, die ihre Zukunft prägen. Für viele wird es auch der Abschied von einer Karnevalslegende nach fast einem halben Jahrhundert auf der Bühne sein.
Celebrity Guest and Bold Satire Mark Live Broadcast
Die Live-Übertragung von Mainz bleibt Mainz am 13.02.2026 brachte neue Höhepunkte. Jürgen Klopp trat als cowboygekleideter Gast auf, während Florian Sitte die Kommerzialisierung des Fußballs kritisierte. Die historische Rolle von Christina Grom als Protokollantin wurde bestätigt und markierte einen Meilenstein in der 70+-jährigen Geschichte der Show.






