Mannheims queerer Buchclub feiert Auftakt mit LGBTQ+-Literatur und Feminismus-Debatten
Gabor HethurMannheims queerer Buchclub feiert Auftakt mit LGBTQ+-Literatur und Feminismus-Debatten
Mannheims erster queerer Buchclub startet offiziell – mit Fokus auf LGBTQ+-Literatur
Der erste queere Buchclub Mannheims hat offiziell seine Pforten geöffnet und widmet sich gezielt LGBTQ+-Literatur. Die Auftaktveranstaltung präsentierte Eine kurze Geschichte queerer Frauen von Kirsty Loehr und stieß bei lokalen Leser:innen auf großes Interesse. Die Organisatorinnen Shanna und Svenja vom Queeren Zentrum Mannheim (QZM) möchten mit dem Angebot einen einladenden Raum für Diskussionen über queer-feministische Themen schaffen.
Der Buchclub bietet zwei Veranstaltungsformate an. Vierteljährlich treffen sich die Teilnehmer:innen um 17:00 Uhr in der Mannheimer Stadtbibliothek. Auf dem Programm stehen unter anderem Samstags gehen die Mädchen in den Wald und sprengen Dinge in die Luft von Fiona Sironic, Die Zukunft ist nicht-binär von Lydia Meyer sowie Zwischen den Dörfern auf Hundert von Lars Werner. Die Treffen wechseln zwischen der Stadtbibliothek und dem QZM.
Zusätzlich finden monatliche Zusammenkünfte statt – jeweils am vierten Dienstag des Monats um 19:00 Uhr, ausschließlich im QZM. Die nächste Sitzung am 24. Februar widmet sich Die Zopf von Laetitia Colombani. Vor dem geplanten Neustart im Februar 2025 sind keine weiteren regelmäßigen Termine angekündigt.
Der Buchclub bietet Literaturbegeisterten einen strukturierten, zugleich flexiblen Rahmen, um sich in einem unterstützenden Umfeld mit vielfältigen Texten auseinanderzusetzen. Das nächste bestätigte Treffen am 24. Februar beschäftigt sich mit Die Zopf und setzt damit die Mission des Clubs fort, queer-feministische Dialoge zu fördern.






