Nick Kyrgios feiert Comeback in Stuttgart – mit Sieg und Niederlage
Nick Kyrgios hat diese Woche in Stuttgart sein Comeback im Wettkampftennis gegeben. Der derzeit ungesetzte Australier hofft auf eine Wildcard für Wimbledon. Sein Rückkehrturnier begann mit einem Sieg, endete jedoch mit einer Niederlage in der zweiten Runde.
Kyrgios besiegte zunächst den Weltranglistendrittenunddreißigsten, Corentin Moutet, in seinem Auftaktmatch. Er zeigte dabei Ansätze seines gewohnten Talents, darunter sogar einen Unterhand-Aufschlag, mit dem er im ersten Satz gegen Sho Shimabukuro einen Punkt gewann. Dennoch unterlag er dem japanischen Qualifikanten in einem knappen Dreisatzmatch mit 4:6, 7:6 (7:5) und 6:4.
Im entscheidenden dritten Satz erzielte Kyrgios zwar elf Winner, beging aber auch zehn unerzwungene Fehler. Eine Auseinandersetzung mit dem Stuhlrichter erhöhte die Spannung in der Schlussphase. Trotz der Niederlage im Einzel erreichte er im Doppel an der Seite von Alexander Bublik das Viertelfinale.
Sein nächstes Einzelturnier wird das Rasenturnier in Halle sein. Kyrgios arbeitet sich nach Handgelenks- und Knieoperationen, die ihn monatelang außer Gefecht setzten, langsam wieder hoch.
Die Stuttgart Open markierten Kyrgios’ erstes Turnier nach seiner Verletzungspause. Die gemischten Ergebnisse zeigen sowohl Potenzial als auch Verbesserungsbedarf. Nun richtet er seinen Fokus auf Halle, um vor Wimbledon an Form zu gewinnen.






