Niederländer triumphieren beim FEI-Weltcup in Stuttgart mit perfektem Stechen
Verena KramerNiederländer triumphieren beim FEI-Weltcup in Stuttgart mit perfektem Stechen
Niederländische Titelverteidiger siegen im Longines FEI Spring-Weltcup™-Grand Prix der 1. Bundesliga in Stuttgart
Die niederländischen Titelverteidiger haben den Sieg im Longines FEI Spring-Weltcup™-Grand Prix der 1. Bundesliga in Stuttgart errungen. Willem Greve und Pretty Woman van het Paradijs setzten sich nach einem entscheidenden Stechen an die Spitze. Unterdessen bleibt die Tabelle der Westeuropäischen Liga eng – Yuri Mansur führt zwar, startet jedoch in einer separaten Qualifikationsdivision.
Willem Greve sicherte sich in Stuttgart mit Pretty Woman van het Paradijs den ersten Platz. Das niederländische Duo lieferte im Stechen eine fehlerfreie Vorstellung ab und ließ die Konkurrenz hinter sich. Rodrigo Giesteira Almeida und Karonia L belegten den zweiten Rang, während Schwedens Peder Fredricson mit Alcapone des Carmilles Dritter wurde.
Schon im früheren Verlauf des Wettbewerbs hatten Piergiorgio Bucci und Hantano die erste Runde mit vier Fehlern abgeschlossen und landeten damit auf Platz 11. Alain Jufer und Dante MM verpassten knapp das Stechen und wurden nach einer Zeitstrafe Achte. Dennoch halten Bucci und Hantano weiterhin den Rekord für die meisten fehlerfreien Runden im FEI Nations Cup 2025. In der Westeuropäischen Liga liegt Alain Jufer aktuell mit 26 Punkten auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von Daniel Deusser mit 25 Punkten. Yuri Mansur führt die Gesamtwertung mit 28 Punkten an, startet jedoch in einer anderen Qualifikationsliga – damit bleiben Jufer und Deusser die aussichtsreichsten Anwärter in ihrer Division.
Der Sieg in Stuttgart festigt Greves Position als einer der wichtigsten Konkurrenten in der diesjährigen Weltcup-Serie der 1. Bundesliga. Jufer und Deusser liefern sich weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze der Westeuropäischen Liga. Da Mansur in einer anderen Liga führt, bleibt der Kampf um die Qualifikation in der Region weiter offen.