Ostdeutsche Ministerpräsidenten beraten auf der ILA Berlin über Luftfahrt und Verkehrspolitik
Ludger RörrichtOstdeutsche Ministerpräsidenten beraten auf der ILA Berlin über Luftfahrt und Verkehrspolitik
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer treffen sich heute auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin). Im Rahmen einer Sonderkonferenz am Flughafen BER werden sie zentrale Fragen der Industrie- und Verkehrspolitik erörtern. Die Veranstaltung ist Teil der größeren Messe, die Fortschritte in der Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung präsentiert.
Auf der Tagesordnung der Spitzenpolitiker stehen mehrere drängende Themen. Dazu gehören Pläne zur Stärkung des Luft- und Raumfahrtsektors sowie der Ausbau der Drohnentechnologie, insbesondere an ehemaligen Standorten der NVA-Luftstreitkräfte. Zudem sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der Schienenanbindungen und zur Ausweitung von Langstreckenflügen ab BER diskutiert werden.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, werden an den Gesprächen teilnehmen. Nach einer Pressekonferenz um 13:45 Uhr plant die Gruppe einen Rundgang über das ILA-Gelände.
Die Messe bleibt bis Freitag Fachbesuchern vorbehalten. Am Samstag und Sonntag öffnet sie dann für die allgemeine Öffentlichkeit – der Eintritt erfordert ein Ticket.
Ziel der Konferenz ist es, zukünftige Industrie- und Verkehrspolitik für Ostdeutschland mitzugestalten. Die getroffenen Entscheidungen könnten das Wachstum der Luft- und Raumfahrtbranche, die Drohnenentwicklung und die regionale Vernetzung prägen. Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolitikern.






