29 January 2026, 01:15

Polizei stoppt Handel mit gefälschten Luxusartikeln in Eberbach – Zeugen gesucht

Eine alte Werbung für einen Friedlander-Laden in Deutschland, der ein Gebäude mit Text darauf zeigt.

Polizei stoppt Handel mit gefälschten Luxusartikeln in Eberbach – Zeugen gesucht

Zwei Männer in Eberbach mit gefälschten Waren aufgegriffen – Polizei bittet um Hinweise

Nach einem Hinweis eines Zeugen sind in Eberbach zwei Männer beim Verkauf gefälschter Luxusartikel, Kochutensilien und Parfüms gestellt worden. Die Behörden bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe, um weitere Verkäufe aufzudecken.

Am Morgen des 28. Januar 2026 beobachtete ein Zeuge, wie zwei Männer im Parkplatzbereich eines Supermarkts in der Straße Neuer Weg-Nord älteren Kunden Kochutensilien anboten. Die 20- und 22-jährigen Verdächtigen hielten sich gegen 10 Uhr mit ihrer Ware in einem schwarzen Pkw mit niederländischem Kennzeichen auf.

Die Eberbacher Polizei konnte die beiden später auf einem weiteren Supermarktparkplatz in derselben Straße ausfindig machen. Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass sie gefälschte Markenprodukte verkauften – darunter Messersets, Kochgeschirr und Parfüms. Zudem führten die Männer Flyer mit sich, auf denen sie Dachreinigungsdienste bewarben.

In einem separaten, aber damit zusammenhängenden Fall wurde am selben Tag ein 20-Jähriger aus Mannheim festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im Internet und auf lokalen Märkten gefälschte Luxuswaren im Wert von über 100.000 Euro verkauft zu haben. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmte die Polizei unter anderem gefälschte Louis-Vuitton-Taschen.

Die Dienststelle für Wirtschafts- und Umweltkriminalität beim Polizeipräsidium Mannheim ermittelt nun in beiden Fällen, unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Markenrecht.

Personen, die bei den Verdächtigen Ware erworben haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 6271 9210-0 an die Polizei Eberbach zu wenden. Die Ermittlungen zu den Fälschungsdelikten und möglichen Markenrechtsverletzungen dauern an.