27 January 2026, 05:27

Porsche-Titan Peter Falk stirbt mit 93 – ein Leben für Rennsport und Innovation

Ein leuchtend roter Porsche 911 GTS Rennauto mit schlankem, aerodynamischem Design, niedrigem Profil, breiter Basis, großem Spoiler, großem Heckflügel und großen schwarzen Rädern, das auf einer Rennstrecke fährt.

Porsche-Titan Peter Falk stirbt mit 93 – ein Leben für Rennsport und Innovation

Peter Falk, eine prägende Persönlichkeit der Porsche-Motorsportgeschichte, ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste mehr als drei Jahrzehnte, in denen er einige der ikonischsten Siege und Innovationen der Marke mitgestaltete. Auch nach seinem Rückzug 1993 blieb er ein vertrautes Gesicht bei Oldtimer-Veranstaltungen und ein treuer Förderer des Unternehmensregisters.

Geboren 1932, begann Falk seine Laufbahn als Kfz-Mechanikerlehrling, bevor er Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik studierte. 1959 trat er Porsche bei – als einer von nur zehn Mitarbeitern in der Versuchsfahrtabteilung.

Sein Talent zeigte sich früh: Mit 23 Jahren startete er als Beifahrer bei seiner ersten Rallye und gewann sogleich seine Klasse. Weitere Erfolge folgten, und eine Karriere zwischen Tempo und Präzision nahm ihren Lauf. Falk prägte den Motorsport jedoch nicht nur als Fahrer. Von 1973 bis 1981 spielte er eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Baureihen 911, 924 und 928 und lenkte so die technische Ausrichtung des Meines Unternehmens. Zuvor hatte er bereits die Entwicklung legendärer Modelle wie des 904, 917 und 956 vorangetrieben – Fahrzeuge, die auf Rennstrecken und Bergrennen dominierten. Die 1980er- und 1990er-Jahre wurden unter seiner Führung zur goldenen Ära von Porsche. Das Team feierte sieben Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans, darunter den Triumph 1982 mit dem 956. Hinzu kamen elf Weltmeistertitel sowie drei aufeinanderfolgende Siege bei der Rallye Paris-Dakar von 1984 bis 1986 – bis 1998 waren es insgesamt sieben Gesamtsiege bei diesem Rennen.

Doch auch nach seinem offiziellen Abschied blieb Falk Porsche verbunden. Bis zu seinem Tod am 23. Januar 2026 besuchte er weiterhin Oldtimer-Treffen, teilte sein Wissen und seine Leidenschaft. Michael Steiner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Entwicklungsvorstand der Porsche AG, würdigte Falk als eine Schlüsselfigur, deren Werk das Erbe des Unternehmens und die Motorsportwelt nachhaltig prägte.

Peter Falks Vermächtnis bei Porsche reicht von Rennstrecken-Triumphen über ingenieurtechnische Meilensteine bis hin zu seiner langjährigen Mentorenrolle. Seine Arbeit hinterließ unauslöschliche Spuren – vom Kurs bis in den Showroom. Das Unternehmen gedachte eines Mannes, dessen Engagement eine ganze Epoche der Automobilgeschichte mitformte.

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