Porsche zieht sich aus Bugatti Rimac zurück – Rimac übernimmt die volle Kontrolle
Porsche zieht sich aus Bugatti Rimac zurück – Rimac übernimmt die volle Kontrolle
Porsche könnte sich bald aus Bugatti Rimac zurückziehen, nachdem die Rimac Group ein vorläufiges Angebot in Höhe von rund einer Milliarde Euro unterbreitet hat. Durch den Deal würde Rimac die volle Kontrolle über die Hypercar-Marke Bugatti erhalten. Dieser Schritt folgt auf Jahre mit stark begrenzter Bugatti-Produktion – mit nur 100 bis 150 verkauften Einheiten pro Jahr im Vergleich zu Konkurrenten wie Lamborghini oder Rolls-Royce.
Ziel der geplanten Übernahme ist es, Entscheidungsprozesse und Investitionen zu beschleunigen und Porsche seinen direkten Einfluss auf die zukünftige Strategie Bugattis zu entziehen.
Bugatti hat unter dem Dach der Volkswagen Group stets eine ultra-exklusive Marktposition innegehabt: Allein 2023 wurden etwa 138 Modelle des Chiron verkauft. Über fünf Jahre hinweg lag der jährliche Absatz stets zwischen 100 und 150 Fahrzeugen – weit hinter Lamborghini, das 2023 insgesamt 10.249 Autos absetzte. Selbst Rolls-Royce, bekannt für seine maßgeschneiderten Luxusmodelle, verkaufte im selben Jahr 6.032 Fahrzeuge. Zum Vergleich: Koenigsegg fertigt jährlich nur 40 bis 50 Hypercars und unterstreicht damit Bugattis Fokus auf absolute Seltenheit.
Volkswagen formte Bugatti nach der Übernahme 1998 zu einer Hochleistungsikone um, deren Höhepunkt die Ära des Chiron markierte. Das nächste Kapitel der Marke steht im Zeichen des Tourbillon, eines mit einem V16-Motor ausgestatteten Hypercars mit 1.800 PS. Da die auf 500 Einheiten limitierte Chiron-Serie bereits ausverkauft ist, könnte die strategische Ausrichtung Bugattis nun vollständig in neue Hände übergehen.
Die Rimac Group, die bereits 55 Prozent an Bugatti Rimac hält, hat vorgeschlagen, Porsche die verbleibenden 45 Prozent abzukaufen. Rimac-CEO Mate Rimac strebt schnellere Entscheidungen an – frei von Konzernabstimmungen –, um Investitionen und technologische Entwicklungen voranzutreiben. Das Unternehmen hat bereits über 50 Einheiten seines elektrischen Hypercars Nevera ausgeliefert und plant insgesamt 150 Fahrzeuge.
Ein Rückzug Porsches würde dessen direkte Rolle in Bugattis Geschäftsführung beenden, auch wenn die 22-prozentige Beteiligung an der Rimac Group einen gewissen indirekten Einfluss bewahren würde. Gleichzeitig könnte Porsche so Ressourcen auf die eigenen Gewinnziele und die Modellpalette konzentrieren.
Gelingt die Übernahme, übernimmt Rimac die vollständige Kontrolle über Bugattis Produktzyklen und strategische Ausrichtung. Die extrem niedrigen Produktionszahlen der Marke würden beibehalten werden – ein deutlicher Kontrast zu den deutlich höheren Stückzahlen anderer Luxushersteller. Porsches Ausstieg würde das Ende seiner direkten Einbindung markieren und Rimac die Möglichkeit geben, Bugattis nächste Ära eigenständig zu prägen.
Grüne halten knapp die Macht in Baden-Württemberg – trotz CDU-Aufholjagd
Ein spätes Comeback sichert den Grünen die Regierung – doch die CDU bleibt dichtauf. Warum junge Wähler und Klimapolitik den Ausschlag gaben. Jetzt steht die Koalition vor harten DGB-Forderungen.
Deutsche Bahn investiert 50 Millionen für mehr Sicherheit an Großbahnhöfen
Mehr Personal, kürzere Reaktionszeiten: Die Bahn will ihre wichtigsten Knotenpunkte sicherer machen. Doch reicht das gegen Vandalismus und Verschmutzung?
Baden-Württemberg verdreifacht Volumen seiner grünen Staatsanleihe auf 800 Millionen Euro
Rekordnachfrage bei der grünen Anleihe: Investoren setzen auf ökologische Zukunft. Wo die 800 Millionen Euro konkret wirken – von Wasserstoff bis Waldaufforstung.
Schwerer Motorradunfall in Zell am Harmersbach: Biker nach Kollision lebensgefährlich verletzt
Ein Routineabbiegemanöver endete in einer Katastrophe. Warum die Audi-Fahrerin den Motorradfahrer übersah – und wie es dem Schwerverletzten jetzt geht.
95.000 Fans feiern friedlich beim Hütehund-Festival in Markgröningen
Ein Festival der Superlative: Trotz Rekordandrang blieb die Stimmung entspannt. Wie die Polizei mit cleverem Crowd-Management für Sicherheit sorgte – und warum ein Strandschirm zum Problem wurde.
Bayern und Baden-Württemberg starten digitale Gesundheitsrevolution mit ÖGDigital
Zwei Bundesländer, ein System: Wie eine cloudbasierte Lösung Bürokratie abbauen und die Gesundheitsverwaltung fit für die Zukunft machen soll. Die Einführung beginnt 2025.
FDP scheitert in Baden-Württemberg – Lindner spricht von bitterer Niederlage
Die FDP stürzt in Baden-Württemberg ab – und Lindner warnt vor dem Ende der liberalen Kraft. Wer füllt die Lücke? Die CDU oder die AfD?
Kultur-Ehrenpreis 2025: Sieben Persönlichkeiten für ihr lebenslanges Engagement geehrt
Von New Yorker Paraden bis zu vergessenen Dörfern: Ihre Leidenschaft hält die Kultur in Bad Kissingen am Leben. Doch was treibt diese Ausnahmemenschen an? Ein Blick hinter die Ehrungen.
Özdemirs pragmatischer Kurs: Warum die Grünen in Baden-Württemberg auf Inhalte statt Symbolik setzen
Stefanie Hertel über ihre entbehrungsreiche Kindheit und das Familien-Trio mit Tochter Johanna Mross
Doku-Serie Bauplatz Alexanderplatz enthüllt Berlins Hochhaus-Geheimnisse ab Oktober 2025
Wie verändern Hochhäuser wie The Berlinian das Gesicht der Hauptstadt? Die neue Doku-Serie lässt Architekten und Bauverantwortliche zu Wort kommen – mit überraschenden Perspektiven.
Fürther Kleeblatt sucht Prinzenpaar für die Faschingsaison 2025/26
Ein Jahr voller Glanz, Tradition und Gemeinschaft: Wer wird das neue Gesicht des Fürther Faschings? Der Verein Kleeblatt unterstützt mit Kostümen und Erfahrung – jetzt bewerben!
Baden-Württemberg fördert naturnahe Grünflächen mit bis zu 15.000 Euro pro Kommune
Aus trostlosen Rasenflächen werden blühende Oasen: Wie Kommunen mit wenig Aufwand Natur schützen und Kosten sparen. Jetzt noch bis Jahresende bewerben!
Forscher revolutionieren Metallfertigung mit Laser- und Kameratechnik
Mit Lasern und KI wird die Metallverarbeitung schneller und genauer. Warum diese Technologie die Industrie verändern könnte – von der Luftfahrt bis zur Medizintechnik.