Raser in Münsingen gefährdet Leben: BMW-Fahrer muss sich vor Gericht verantworten
Verena KramerRaser in Münsingen gefährdet Leben: BMW-Fahrer muss sich vor Gericht verantworten
Ein 30-jähriger BMW-Fahrer muss sich wegen einer Reihe gefährlicher Verkehrsmanöver auf der Bundesstraße B 465 bei Münsingen nun strafrechtlich verantworten. Die Vorfälle ereigneten sich am Freitagnachmittag und umfassten rücksichtsloses Überholen sowie Rasen innerorts.
Zunächst hatte der Fahrer auf der B 465 in Höhe der Kreuzung mit der Landesstraße L 230 ein anderes Fahrzeug auf gefährliche Weise mit einem BMW überholt. Dabei nutzte er den Mittelstreifen sowie die Gegenfahrbahn und zwang einen entgegengkommenden Autofahrer zu einer Notbremsung, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden.
Nach Passieren der Kreuzung setzte der BMW seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Münsingens Stadtzentrum fort. Auf der Schillerstraße missachtete der Fahrer eine gekennzeichnete Fußgängerüberweg und hielt nicht für zwei Fußgänger an. Die Polizei stoppte das Fahrzeug später auf der Karlstraße zu einer Verkehrskontrolle. Die Polizeidienststelle Münsingen ermittelt nun wegen der Vorfälle.
Die Behörden rufen Zeugen, die das Verhalten des BMW-Fahrers beobachtet haben oder selbst gefährdet wurden, auf, sich zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer +49 7381 9364-0 an die Polizei übermittelt werden.
Dem BMW-Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Aufgrund der Schwere der Verstöße wurden strafrechtliche Ermittlungen mit der Polizei eingeleitet. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise im Rahmen der laufenden Untersuchungen.