Rekordergebnisse beim Jurastaatsexamen: Nur 7,8 % durchgefallen in Baden-Württemberg
Ludger RörrichtRekordergebnisse beim Jurastaatsexamen: Nur 7,8 % durchgefallen in Baden-Württemberg
17. November
Die Prüfungsergebnisse zeigten durchweg starke Leistungen. Nur 7,83 % der Kandidatinnen und Kandidaten fielen durch, während ein Absolvent die Note „herausragend“ erreichte und 18 die Bewertung „gut“ erhielten. Bester Prüfling war Jonathan Paul vom Landgericht Stuttgart mit 14,08 Punkten. Benjamin Felix Stockmar (Landgericht Heidelberg) und Dr. Matthias Ehmer (Landgericht Rottweil) folgten dicht dahinter.
Justizministerin Gentges hob die Disziplin, das Durchhaltevermögen und die juristische Fachkompetenz der Absolventen während ihres Studiums hervor. Sie betonte ihre Verantwortung bei der Wahrung des Rechtsstaats und rief sie dazu auf, dessen Prinzipien in ihrer künftigen Arbeit widerzuspiegeln. Um den Berufseinstieg zu erleichtern, erhalten die neuen Juristinnen und Juristen in den ersten Monaten teilweise Freistellung sowie Zugang zu Fortbildungsprogrammen. Die Ministerin ermutigte die Absolventen zudem, eine Karriere im Justizdienst anzustreben. Ein neues Einarbeitungsprogramm soll ihnen den Übergang in das Berufsleben erleichtern.
Die Prüfungsergebnisse 2025 bestätigen die hohe Erfolgsquote der baden-württembergischen Jurastudierenden. Mit strukturierter Unterstützung und gezielter Förderung sind sie nun bereit, in den juristischen Beruf einzusteigen. Die Initiativen des Ministeriums zielen darauf ab, den neu qualifizierten Anwältinnen und Anwälten einen reibungslosen Start zu ermöglichen.