Roko Šimić kämpft beim KSC Karlsruhe um seinen Durchbruch – doch die Konkurrenz ist groß
Verena KramerRoko Šimić kämpft beim KSC Karlsruhe um seinen Durchbruch – doch die Konkurrenz ist groß
KSC Karlsruhe setzt in dieser Saison große Hoffnungen in den jungen Stürmer Roko Šimić
Der 20-Jährige, der vom FC Red Bull Salzburg zum Verein stieß, kam bisher jedoch nur als Einwechselspieler zum Einsatz. Trainer Christian Eichner zeigt sich zwar überzeugt von seinem Potenzial, räumt aber ein, dass die Konkurrenz im Angriff groß ist.
Vor dem nächsten Spiel gegen Dynamo Dresden machen dem Team zudem Verletzungssorgen zu schaffen.
Šimićs Erfahrung in der Champions League ist überschaubar: In der Saison 2021/22 absolvierte er für Salzburg lediglich ein Spiel über die volle Distanz – ohne Torerfolg. Auch in Karlsruhe hat er sich bisher keinen Stammplatz erkämpfen können. Eichner führte mit dem Angreifer bereits Einzelgespräche, um seine Entwicklung zu besprechen, und betont, dass jeder Spieler volle Unterstützung erhält.
Dem Trainer stehen im Sturm jedoch Alternativen zur Verfügung. Lilian Egloff, Philipp Förster und Fabian Schleusener konkurrieren um die Offensivpositionen. Egloff, ähnlich wie Šimić, brauchte nach seinem Wechsel zum KSC ebenfalls Anlaufzeit – ein Indiz dafür, dass Geduld auch beim jungen Kroaten gefragt sein könnte.
Verletzungsprobleme erschweren die Situation zusätzlich. Kapitän Marcel Franke fällt mit einem Muskelfaserriss aus und hinterlässt damit eine Lücke in Führung und Abwehr. Auch der Einsatz von Rechtsverteidiger Sebastian Jung gegen Dresden ist wegen Rückenproblemen fraglich. Die Länderspielpause könnte den Spielern nun Zeit geben, sich zu erholen und ihre Positionen zu festigen.
Eichner hat sich bisher noch nicht auf ein festes Sturmduo festgelegt. Die Pause könnte ihm helfen, seine bevorzugte Aufstellung für die weitere Saison zu klären.
Šimićs Durchbruch beim KSC bleibt vorerst ein Prozess – während Eichner seine Angriffsoptionen abwägt. Die Verletzungsmisere, insbesondere Frankes Fehlen, wird die Mannschaftstiefe in den kommenden Spielen auf die Probe stellen. Das Duell gegen Dynamo Dresden könnte weitere Hinweise darauf geben, welche Pläne der Trainer mit dem jungen Stürmer verfolgt.






