SC Freiburg ohne Irié: Schwerer Test beim FC Bayern München steht bevor
Gabor HethurNach Malaria-Infektion: Positive Anzeichen für Freiburgs Irié - SC Freiburg ohne Irié: Schwerer Test beim FC Bayern München steht bevor
SC Freiburgs Stürmer Cyriaque Irié erholt sich weiter von Malaria, wird aber im bevorstehenden Duell gegen den FC Bayern München fehlen. Der 23-Jährige, der im vergangenen Sommer von ESTAC Troyes zum Sport-Club wechselte, kam in der Bundesliga bisher erst einmal zum Einsatz. Unterdessen bereitet Trainer Julian Schuster seine Mannschaft auf die schwierige Aufgabe in der Allianz Arena vor.
Irié erkrankte während eines Länderspiel-Lehrgangs an Malaria und trainiert seit Mitte Oktober individuell. Zwar verzeichnet der SC Freiburg Fortschritte in seiner Genesung, für einen Einsatz steht er jedoch weiterhin nicht zur Verfügung. Seine Abwesenheit verlängert sich damit nach einer Phase, in der er Burkina Faso beim Afrika-Cup 2025 vertreten hatte – was seine Rückkehr zusätzlich verzögert.
Schuster räumte ein, dass sein Team gegen den FC Bayern mit Phasen massiven Gegendrucks rechnen müsse. Er betonte, wie wichtig es sei, defensiv kompakt zu bleiben, gleichzeitig aber auch den Mut zu haben, freie Räume zu nutzen, sobald sie entstehen. Zudem lobte der Trainer die Offensivspieler der Münchner für ihre Defensivarbeit und ihr Engagement – ein Beweis für die vielseitige Gefahr, die von ihnen ausgehe. Da Irié noch nicht wieder voll belastbar ist, steht ein konkretes Datum für sein Bundesliga-Comeback noch nicht fest. Seine Rückkehr hängt sowohl von seinem Gesundheitszustand als auch von den Aufstellungsentscheidungen des Clubs in den kommenden Wochen ab.
Ohne Irié, der nach seiner Malaria-Erkrankung und den Länderspiel-Einsätzen weiterhin pausiert, reist Freiburg nach München. Schusters Fokus liegt nun darauf, die Offensive des Rekordmeisters in Schach zu halten und gleichzeitig jede sich bietende Chance zu nutzen. Entscheidend werden die defensive Ordnung und schnelle Umschaltspiele sein – in einer Partie, in der die Breisgauer voraussichtlich lange unter Druck stehen werden.