SC Freiburg will Bayerns Heimstärke in der Allianz Arena endlich brechen
Ludger RörrichtSC Freiburg will Bayerns Heimstärke in der Allianz Arena endlich brechen
SC Freiburg bereitet sich auf schwieriges Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München vor
An diesem Wochenende steht für den SC Freiburg ein hartes Auswärtsspiel beim FC Bayern München an. Die Mannschaft hat die Länderspielpause genutzt, um gezielt an ihrer Offensivleistung zu arbeiten – insbesondere dann, wenn sich im Spielverlauf Räume eröffnen. Gleichzeitig kehren vier Leistungsträger mit neuem Selbstvertrauen aus ihren Nationalmannschaften zurück, nachdem sie sich einen Platz in den Kadern für die WM 2026 gesichert haben.
Die Aufgabe wird nicht einfach: Freiburgs Bilanz in München ist ernüchternd. In 25 Bundesliga-Spielen gab es nur drei Unentschieden und 22 Niederlagen. Doch der Verein ist entschlossen, diese Serie zu durchbrechen und endlich einen positiven Ergebnis in der Allianz Arena zu erzielen.
Sportdirektor Julian Schuster hat klar gemacht, dass sich die Mannschaft nicht von vergangenen Misserfolgen in München lähmen lässt. Stattdessen wurde die Länderspielpause intensiv genutzt, um taktische Feinheiten zu verfeinern – vor allem, wie man Ballbesitz optimal nutzen kann, wenn die Bayern-Abwehr Lücken bietet.
Trainer Christian Streich lobte die Qualität des FC Bayern und bezeichnete den Rekordmeister als prägende Kraft im deutschen Fußball. Besonders hervorgehoben wurde die defensive Leistung und mentale Stärke im jüngsten Champions-League-Sieg gegen Paris Saint-Germain. Gleichzeitig betonte Streich, dass auch der FC Bayern verwundbar sein kann – als Beispiel diente das 2:2 bei Union Berlin.
Ein besonderes Augenmerk legte Streich auf Joshua Kimmich, dessen Führung und Vielseitigkeit sowohl für den FC Bayern als auch für die deutsche Nationalmannschaft von zentraler Bedeutung sind. Der Mittelfeldspieler wird eine Schlüsselrolle im bevorstehenden Duell spielen.
Freiburg profitiert von der Rückkehr von Philipp Lienhart, Igor Matanović, Johan Manzambi und Noah Atubolu. Alle vier haben sich einen Platz in ihren Nationalteams für die WM 2026 erkämpft und bringen zusätzliche Motivation mit. Aktuell fallen keine Spieler aufgrund von Länderspieleinsätzen aus, sodass Streich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.
Trotz der historischen Schwäche in München geht Freiburg mit neuem taktischen Fokus und gestärkten Spielern selbstbewusst in die Partie. Ob die Vorbereitung ausreicht, um Bayerns gewohnte Heimstärke zu brechen, wird sich am Samstag zeigen. Die Mannschaft glaubt an ihre Chance – auch wenn sie als klare Außenseiter in das Spiel geht.