SC Freiburg will im Pokal-Halbfinale alte Wunden gegen den VfB Stuttgart heilen
Ludger RörrichtFreiburg bei VfB: Schuster will 'Trauma' 'verarbeiten' - SC Freiburg will im Pokal-Halbfinale alte Wunden gegen den VfB Stuttgart heilen
SC Freiburg trifft im DFB-Pokal-Halbfinale später in diesem Monat auf den VfB Stuttgart. Das Spiel, das am 21. oder 22. April in Stuttgart stattfindet, markiert Freiburgs erste Rückkehr unter die letzten Vier seit 2013. Damals unterlagen sie den gleichen Gegnern in einem hart umkämpften Spiel mit 1:2.
Diesmal sieht Freiburg die Chance, alte Rechnungen zu begleichen und am 23. Mai ins Finale nach Berlin einzuziehen.
Freiburgs letzter Halbfinaleinzug liegt bereits 13 Jahre zurück, als eine 1:2-Niederlage gegen Stuttgart ihre bis dahin beste Pokal-Saison beendete. Trainer Julian Schuster und Verteidiger Matthias Ginter standen damals beide in der Startelf – die Erinnerung an die Niederlage ist bei ihnen noch präsent.
Seither scheiterte der Verein stets im Viertelfinale. Erst in dieser Saison schieden sie im Achtelfinale nach einem 4:5 im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC aus. Ihr einziger Finaleinzug in jüngerer Zeit datiert aus dem Jahr 2022, als sie im Elfmeterschießen mit 2:4 gegen RB Leipzig verloren.
Im anderen Halbfinale trifft Bayer 04 Leverkusen auf den FC Bayern München. Die Sieger beider Partien werden sich am 23. Mai im Berliner Olympiastadion im Finale gegenüberstehen.
Das bevorstehende Duell mit Stuttgart weckt bei Freiburg eine langjährige Rivalität. Ein Sieg würde sie erstmals seit drei Jahren wieder ins Finale bringen. Für Schuster und Ginter bietet sich zudem die Gelegenheit, das Ergebnis ihres letzten Aufeinandertreffens aus dem Jahr 2013 zu revidieren.






