06 February 2026, 07:27

Schießerei in Göppingen: Iraker wegen vierfachen Mordversuchs angeklagt

Eine Schwarz-Weiß-Viktorianische Illustration eines Mannes, der von einem Polizeibeamten verhaftet wird, wobei der Beamte eine Waffe hält.

Mann wegen versuchten Mordes angeklagt nach Schussabgabe - Schießerei in Göppingen: Iraker wegen vierfachen Mordversuchs angeklagt

Ein 34-jähriger Iraker ist wegen versuchten Mordes angeklagt, nachdem er bei einem Streit in Göppingen angeblich das Feuer eröffnet haben soll. Der Vorfall ereignete sich Mitte Mai und hinterließ ein Opfer mit Verletzungen, während andere nur knapp entkamen. Die Behörde hat den Verdächtigen seitdem in Untersuchungshaft genommen; dieser schweigt jedoch weiterhin zu seinen Motiven.

Die Tat eskalierte, als der Angeklagte nach einem Streit laut Angaben mit einer Maschinenpistole auf einen 24-Jährigen schoss. Drei weitere Personen im Alter von 18 bis 20 Jahren befanden sich ebenfalls vor Ort, konnten jedoch fliehen, während der Verdächtige weiterfeuerte. Keine der Kugeln traf sie, doch der 24-Jährige erlitt Verletzungen.

Der Beschuldigte hat eine lange Vorgeschichte gewalttätiger Straftaten und war erst wenige Monate vor der Schießerei aus der Ausländerbehörde entlassen worden. Seit Ende Mai sitzt er in Untersuchungshaft, verweigert jedoch jede Zusammenarbeit mit den Ermittlern.

Die Staatsanwaltschaft hat ihn offiziell wegen vierfachen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und illegalen Besitzes einer Kriegswaffe angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mindestens drei Jahre Haft, möglicherweise sogar eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Die Ermittlungen zum Fall laufen noch; in den vergangenen zwei Jahren gab es in Göppingen keine weiteren gewalttätigen Vorfälle in Verbindung mit dem Verdächtigen. Der Prozess wird über das Urteil entscheiden, doch die Vorwürfe sind bereits jetzt mit schweren Strafen verbunden. Die Behörde sucht weiterhin nach Klarheit über das Motiv hinter dem Angriff.