20 December 2025, 05:50

Staufen: Einsprüche verzögern Amtseinführung des Bürgermeisters

Menschen stehen auf einer Straße außerhalb der Stadt, mit einem Mann in einem grauen und weißen T-Shirt, der eine Wasserflasche hält, und einer Frau in einer blauen Jacke, die einen Kinderwagen schiebt. Im Hintergrund sind Stände mit weißen und roten Zelten und bunten Bannern sowie Gebäude, Bäume und eine Straßenlaterne zu sehen.

Staufen: Einsprüche verzögern Amtseinführung des Bürgermeisters

Staufen: Einsprüche verzögern Amtsantritt des neuen Bürgermeisters

In Staufen verzögert sich die Amtseinführung des neu gewählten Bürgermeisters Benjamin Bröcker. Wie die Stadt mitteilt, wurden sowohl gegen die Hauptwahl am 19. Oktober als auch gegen die Stichwahl am 2. November beim Landratsamt Einsprüche erhoben. Zwar wurde der erste Einspruch abgewiesen, doch richtet sich die angekündigte Klage nun gegen die Hauptwahl. Das Verwaltungsgericht Freiburg ist mit dem Fall befasst.

24. November 2025, 20:39 Uhr

Die Vereidigung des neu gewählten Staufener Bürgermeisters, Dr. Benjamin Bröcker, muss aufgrund anhängiger Rechtsstreitigkeiten verschoben werden. Die für den 5. Dezember geplante Angelobung kann nicht stattfinden, solange die Wahlanfechtungen nicht geklärt sind. Damit steht die Stadt vor einer ungewissen Phase im Führungswechsel.

Der Wahlprozess in Staufen ist durch formelle Einsprüche ins Stocken geraten. Sowohl die Hauptwahl am 19. Oktober als auch die Stichwahl am 2. November wurden rechtlich überprüft. Zwar wurde ein Einspruch bereits zurückgewiesen, doch eine separate Klage gegen die Hauptwahl ist inzwischen angekündigt worden.

Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die Stadt aufgefordert, sich an einem Verfahren gegen das Land Baden-Württemberg zu beteiligen. Diese rechtliche Auseinandersetzung zwingt den Gemeinderat, Bröckers Amtsantritt zu verschieben. Nach Kommunalrecht bleibt dem Gremium die Möglichkeit, bis zur Klärung der Streitfälle einen kommissarischen Bürgermeister zu bestellen. Der amtierende Bürgermeister Michael Benitz bleibt vorerst im Amt. Bröcker selbst hat bestätigt, das Amt erst nach Abschluss aller Gerichtsverfahren antreten zu wollen. Der Gemeinderat will in einer öffentlichen Sitzung am 5. Dezember über das weitere Vorgehen beraten, um die Kontinuität in der Stadtführung zu wahren.

Die Verzögerung bedeutet, dass Benitz vorerst als kommissarischer Bürgermeister weiteramtiert. Der Gemeinderat muss nun die rechtlichen Hürden bewältigen und gleichzeitig eine reibungslose Übergabe vorbereiten. Eine endgültige Lösung hängt vom Ausgang der anstehenden Gerichtsverfahren ab.