Stuttgart baut Katharinenhospital mit 200-Millionen-Projekt radikal um
Verena KramerStuttgart baut Katharinenhospital mit 200-Millionen-Projekt radikal um
Am Stuttgarter Katharinenhospital hat nun ein großer Ausbau begonnen. Zwei Baufirmen arbeiten im Rahmen eines Joint Ventures an der ersten Phase des Neubauprojekts im Stuttgarter Stadtteil Mitte. Die HWP Planungsgesellschaft mbH zeichnet für die gesamte Neuerrichtung verantwortlich, zu der die Blöcke A, B und E gehören. Die Firma Epple übernimmt als Generalunternehmer die Rohbauarbeiten, Dach-, Fassaden- und Innenausbauarbeiten sowie die Installation der Medizintechnik.
Salvia ist für die gesamte Technische Gebäudeausrüstung zuständig, darunter Sanitär-, Heizungs-, Klima-, Elektro- und Automatisierungstechnik. Besonders herausfordernd ist die Planung, da der laufende Krankenhausbetrieb während der Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werden darf. Um den Prozess effizient zu gestalten, kommt Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz – eine durchgängig digitale und integrierte Methode von der Planung bis zur Fertigstellung. Im neuen Block A entstehen eine interdisziplinäre Notaufnahme sowie ein hochmodernes Operationszentrum. Nach der für 2029 geplanten Fertigstellung sollen diese Einrichtungen die medizinische Versorgung im Krankenhaus deutlich verbessern.
Der Auftrag im Wert von 200 Millionen Euro stellt eine bedeutende Aufwertung für das Stuttgarter Krankenhaus dar. Die digitale Planung mit BIM trägt dazu bei, den Klinikbetrieb während der Bauphase reibungslos aufrechtzuerhalten. Nach Abschluss der Arbeiten wird Block A den Patientinnen und Patienten eine optimierte Notfall- und Operationsversorgung bieten.