21 February 2026, 03:23

Stuttgart räumt Obdachlosenlager unter der Königs-Karls-Brücke – was nun mit den Betroffenen?

Eine stadtische Strasse voller Müll, mit Fahrzeugen auf der Straße, Strommasten mit Kabeln, Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Stuttgart räumt Obdachlosenlager unter der Königs-Karls-Brücke – was nun mit den Betroffenen?

Obdachlosenlager unter der Königs-Karls-Brücke in Stuttgart geräumt

Ein Obdachlosenlager unter der Königs-Karls-Brücke in Stuttgart ist nach Beschwerden über Vermüllung geräumt worden. Die Stadt leitete die Räumung ein und begründete dies mit hygienischen Bedenken sowie der Einhaltung von Vorschriften für öffentliche Flächen. Gleichzeitig wiesen die Behörden die Betroffenen auf bestehende soziale Hilfsangebote und Notunterkünfte hin.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 20. September forderten Mitarbeiter des Ordnungsamts Stuttgart die Menschen, die unter der Königs-Karls-Brücke lebten, auf, den Bereich zu verlassen. Die Camper kamen der Aufforderung nach, und drei Tage später wurden die zurückgelassenen Habseligkeiten von der Stuttgarter Abfallwirtschaft eingesammelt.

Die Räumung erfolgte nach Meldungen über Verschmutzung und Behinderungen im öffentlichen Raum. Wahrscheinlich hatte die Polizei die Aktion nach Eingaben aus der Bevölkerung eingeleitet. Die Stadt betonte zudem ihre Verantwortung, saubere und sichere öffentliche Flächen zu gewährleisten.

Vor der Räumung informierten die Behörden die Betroffenen über Unterstützungsmöglichkeiten, darunter Nachtasyle und soziale Dienste. Unklar bleibt jedoch, wie viele Plätze in Stuttgarts Notunterkünften derzeit tatsächlich verfügbar sind.

Der Bereich unter der Königs-Karls-Brücke ist nun geräumt. Das Schlafen in öffentlichen Räumen bleibt zwischen 20 und 6 Uhr aufgrund lokaler Verordnungen verboten. Die Stadt setzt weiterhin auf die Einhaltung von Hygienestandards und lenkt obdachlose Menschen in Richtung der Hilfsangebote.