Stuttgarter Schüler entwickeln in Stunden clevere Geschäftsideen
Workshop in Stuttgart: Schüler entwickeln in wenigen Stunden Geschäftsideen
Bei einem kürzlichen Workshop in Stuttgart trafen sich Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klasse, um innerhalb weniger Stunden eigene Geschäftsideen zu entwickeln. Die Veranstaltung war Teil der Kampagne "Start-up BW Young Talents", die seit 2017 junge Menschen für Innovation und Unternehmertum begeistern soll. Bisher haben über 12.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an rund 400 Workshops teilgenommen – allein in diesem Jahr fanden 80 Sessions statt.
Im Stuttgarter Workshop arbeiteten sechs Teams mit zwei Beratern, darunter Max Hartmann, an der Ausarbeitung ihrer Konzepte. Themen wie Brainstorming, die Identifizierung von Kundenbedürfnissen und die Entwicklung Alleinstellungsmerkmale standen im Fokus. Zudem beschäftigten sich die Jugendlichen mit Wettbewerbsanalysen, Marketingstrategien und Geschäftsmodellen.
Ein Team namens "Mood Brew" hatte zunächst die Idee, einen Alkoholtest für Autofahrer zu entwickeln, erkannte jedoch schnell, dass das Vorhaben kaum umsetzbar war. Stattdessen entwarfen sie eine Getränkelinie mit verschiedenen Varianten, die auf unterschiedliche Stimmungen zugeschnitten sind. Ihr dreiminütiger Pitch richtete sich an gesundheitsbewusste Verbraucher – vor allem an ihre eigene Generation. Obwohl sie den zweiten Platz belegten, gewann das Siegerteam mit einer Reise-App, die lokale Aktivitäten vermittelt.
Weitere vielversprechende Ideen waren ein Restaurantführer für Menschen mit Behinderung und ein Produktfinder für Supermärkte. Ziel der Kampagne ist es, junge Menschen mit der Start-up-Kultur und unternehmerischem Denken vertraut zu machen.
Die Initiative "Start-up BW Young Talents" hat bereits Tausende Schülerinnen und Schüler durch praxisnahe Workshops erreicht. Die diesjährigen Teilnehmer aus Stuttgart nahmen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen in der Geschäftsentwicklung und Ideenpräsentation mit. Die Kampagne wächst weiter – unter anderem ist für 2026 der "Zukunftswiesen-Gipfel" geplant.






