Swiss Re setzt auf Stabilität beim Rückversicherungstreffen 2025 in Baden-Baden
Hans-Jürgen PeukertSwiss Re setzt auf Stabilität beim Rückversicherungstreffen 2025 in Baden-Baden
Swiss Re skizziert Prioritäten vor dem Rückversicherungstreffen 2025 in Baden-Baden
Die Swiss Re hat ihre Schwerpunkte für das anstehende Baden-Badener Rückversicherungstreffen 2025 dargelegt. Angesichts multipler Belastungsfaktoren setzt das Unternehmen auf Stabilität und Kontinuität in einem herausfordernden Marktumfeld. Zu den zentralen Herausforderungen zählen Klimarisiken, wirtschaftliche Verschiebungen und geopolitische Unsicherheiten.
In einem kürzlich veröffentlichten Video-Interview gibt Nikhil da Victoria Lobo, ein Führungskräftemitglied von Swiss Re, weitere Einblicke in diese Thematiken.
Zwischen 2023 und 2025 hat die Rückversicherungsbranche tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Eine Serie von Naturkatastrophen – darunter schwere Hurrikane und Überschwemmungen – trieb die Schadenssummen durch Extremereignisse in die Höhe. Gleichzeitig verknappte sich die Zeichnungskapazität, während die Kapitalkosten stiegen. Diese Entwicklungen führten zu einer Verhärtung des Marktes, wobei Swiss Re bei den Januar-Erneuerungen 2025 Prämiensteigerungen von 15 bis 25 Prozent durchsetzte.
Strengere Vertragsbedingungen und engere Selbstbehaltsgrenzen folgten. Historische Schadensmuster und die zunehmende Klimavolatilität prägen weiterhin die Preisfindung. Trotz dieser Druckfaktoren bewertet Swiss Re den aktuellen Markt als effizient und stabil.
Für die Zukunft plant das Unternehmen, bei den 1,1-Rückversicherungserneuerungen einen konsequenten Kurs beizubehalten. Klimawandel, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und geopolitische Risiken werden auch beim anstehenden Treffen im Mittelpunkt stehen. Zudem zählen Anpassungen in den Kfz-Personenschadens-Tarifen zu den zentralen Diskussionsthemen.
Die Strategie von Swiss Re zielt auf Stabilität ab, während sich der Rückversicherungsmarkt weiterhin anhaltenden Herausforderungen anpasst. Auf dem Baden-Badener Treffen werden Klimarisiken, wirtschaftliche Belastungen und geopolitische Instabilität thematisiert. Ein Video-Interview mit Nikhil da Victoria Lobo bietet zusätzliche Perspektiven auf diese Entwicklungen.






