31 January 2026, 09:12

Traditionelle Kirmes in Wenigentaft trotzt Regen und begeistert Dorfgemeinschaft

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und einem Hügel im Hintergrund, beschriftet mit "Wiesbaden, Deutschland, 17. Jahrhundert".

Traditionelle Kirmes in Wenigentaft trotzt Regen und begeistert Dorfgemeinschaft

Im thüringischen Wenigentaft fand vom 24. bis 27. Oktober die traditionelle Kirmes statt. Vier Tage lang feierten die Dorfbewohner mit Brauchtum, ausgelassenen Tänzen und einem festlichen Gottesdienst. Trotz regnerischen Wetters, das einige Änderungen erforderte, blieb die Gemeinschaftsstimmung ungebrochen.

Den Auftakt bildete eine Kirchweihmesse, zelebriert von Pfarrer Ulrich Piesche. Sieben Kirmespaare nahmen an dem Gottesdienst teil, der von Fürbitten von Lilian Schlosser und Beatrix Gassmann begleitet wurde. Piesche betonte in seiner Predigt, dass Gott auf das Herz der Menschen schaue, und bezeichnete die Kirche als einen Ort der Zuflucht.

Im Anschluss empfing Landrat Johannes Ritz die Kirmesgesellschaft und die Blasmusikanten in seinem Haus zu einem Umtrunk. Später begrüßte die bis auf den letzten Platz gefüllte Dorfgemeinschaft die Paare und Musiker mit schwungvollen Tanzvorführungen. Die jüngste Teilnehmerin war die zweijährige Alma Schel, die mit ihren Eltern Luisa und Benedict Schel das Fest miterlebte.

Der traditionelle Lindentanz, eigentlich unter freiem Himmel geplant, musste wegen des schlechten Wetters in den Innenraum verlegt werden. Dennoch blieb die Feststimmung erhalten. Julian Schwarzer und Jan Schiller – bekannt als die Poatzknechte – unterhielten das Publikum mit humorvollen Ansprachen und nahmen die Kirmespaare scherzhaft auf die Schippe. Diana Henning, die die Reden verfasst hatte, erhielt auf der Bühne als Anerkennung einen großen Blumenstrauß.

Nach vier Tagen voller Musik, Tanz und geselliger Runden ging die Wenigentaft-Kirmes zu Ende. Trotz der wetterbedingten Anpassungen bewahrte das Fest seinen traditionellen Charme. Veranstalter und Dorfbewohner blicken auf eine weitere gelungene Kirmes zurück.