Transfer-Drama: Warum Mirza Catić doch nicht zu RB Salzburg wechselte
Verena KramerTransfer-Drama: Warum Mirza Catić doch nicht zu RB Salzburg wechselte
Ein in letzter Minute geplanter Wechsel des jungen Stürmers Mirza Catić von der VfB Stuttgart zu RB Salzburg ist im Wintertransferfenster 2024/25 gescheitert. Der Deal platze, weil die Freigabe durch Stuttgart zu spät eintraf – kurz vor dem österreichischen Transferdeadline um 17 Uhr. Catić, der für die Stuttgarter Profimannschaft noch kein Pflichtspiel bestritten hat, bleibt damit vorerst beim Verein.
RB Salzburg hatte sich mit Stuttgart grundlegend auf eine Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro geeinigt, inklusive einer Rückkaufklausel in Höhe von 12 Millionen Euro. Die Österreicher waren bereit, den Transfer abzuschließen, doch die Verzögerung bei den Unterlagen vereitelte den Wechsel.
Auch die TSG Hoffenheim hatte im selben Transferfenster Interesse an dem 18-Jährigen gezeigt. Trotz der Aufmerksamkeit bleibt Catić vorerst bei Stuttgarts Zweitvertretung, für die er in dieser Saison bereits 17 Einsätze absolviert hat. Zwar trainiert er gelegentlich mit der Profimannschaft, für die Europa League wurde er jedoch nicht gemeldet.
Seine weitere Entwicklung wird nun unter der Obhut Stuttgarts stattfinden. Spielzeit und Chancen hängen in der restlichen Saison 2024/25 von den taktischen Entscheidungen des Vereins und der Konkurrenz im Sturm ab.
Der gescheiterte Wechsel lässt Catić bei der VfB, wo er weiterhin als Talent für die Zukunft gilt. Sein Fortschritt wird sich an seinen Leistungen in der zweiten Mannschaft und möglichen Einsätzen im Profikader messen. Der Klub behält die Kontrolle über seine Entwicklung – ein unmittelbarer Abgang ist vorerst nicht in Sicht.