Ulm unterstützt bundesweiten Protest "Kommunen am Limit" gegen Finanznot
Hans-Jürgen PeukertUlm unterstützt bundesweiten Protest "Kommunen am Limit" gegen Finanznot
Städte, Landkreise und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen sich am 22. Juni 2026 an einem bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Kommunen am Limit“. Die Initiative soll auf die prekäre finanzielle Lage der lokalen Behörden aufmerksam machen. Die Teilnehmer fordern mehr Unterstützung von Bund und Ländern.
Auch Ulm schließt sich als eine von vielen Kommunen der Forderung nach gerechterer Finanzierung an. Die Stadt verfügt zwar derzeit über eine solide Haushaltslage und investiert in Rekordhöhe – die Ausgaben orientieren sich dabei an den vom Stadtrat festgelegten Prioritäten für künftige Projekte.
Oberbürgermeister Martin Bendel hat sich nun zu Wort gemeldet. Er betonte, dass Bund und Länder aufhören müssten, den Kommunen neue Aufgaben zu übertragen, ohne die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen. Hinter der Forderung steht eine wachsende Sorge vieler Städte und Gemeinden über steigende Kosten und unzureichende Förderung.
Am Aktionstag werden sich zahlreiche lokale Behörden beteiligen. Ulms Engagement unterstreicht sein Bekenntnis, die Finanzierungslücke zu thematisieren. Die Organisatoren hoffen, dass der Protest die übergeordneten Regierungsebenen zu konkreten Schritten veranlasst.






