Unbekannter auf Inline-Skates belästigt junge Mutter in Freiburg-Herdern
Verena KramerUnbekannter auf Inline-Skates belästigt junge Mutter in Freiburg-Herdern
Belästigung durch Unbekannten auf Inline-Skates in Freiburg-Herdern
Am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, wurde eine 26-jährige Frau in Freiburg-Herdern von einem unbekannten Mann auf Inline-Skates belästigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:15 Uhr in der Nähe der Straßenbahn-Haltestelle Okenstraße, wo der Angreifer ihr wiederholt den Weg versperrte und sie sowie ihren Kinderwagen anspuckte. Die Polizei hat eine großangelegte Fahndung eingeleitet, konnte den Täter jedoch bisher nicht identifizieren.
Die Frau, die ihren Säugling im Kinderwagen schob, wurde zunächst von dem Mann an der Karlsruher Straße angesprochen. Er folgte ihr in Richtung der Haltestelle Okenstraße, wo er sie weiter belästigte, bis sie in einer nahegelegenen Tankstelle an der Habsburger Straße Schutz suchte.
Während der Konfrontation beobachtete ein Jogger die Situation und griff ein. Der Angreifer wandte sich daraufhin dem Jogger zu, verfolgte ihn kurz und konzentrierte sich anschließend wieder auf die Frau. Der Täter hielt sich noch einige Zeit in der Gegend auf, bevor er in unbekannter Richtung floh.
Die Frau und ihr Kind blieben unverletzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass mehrere Passanten den Vorfall beobachtet haben könnten, insbesondere in der Nähe der Straßenbahn-Haltestelle. Bisher liegt der Polizei jedoch keine genaue Beschreibung des Täters vor.
Die Freiburger Beamten haben über ihre Website, soziale Medien und die lokale Presse um Mithilfe der Bevölkerung gebeten. Zeugen werden aufgefordert, sich unter der Hotline 0761 201-0 zu melden oder Hinweise über Online-Portale zu übermitteln. Stand Februar 2026 läuft die Suche noch, ohne dass es bislang zu Festnahmen gekommen ist.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei nach Spuren des unbekannten Angreifers sucht. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich zu melden, um den Fall aufzuklären. Die Frau und ihr Kind blieben zwar unverletzt, doch die Behörden konzentrieren sich weiterhin auf die Ergreifung des Täters.