06 June 2026, 12:30

US-Arbeitsmarkt übertrifft alle Erwartungen – globale Märkte reagieren mit Verlusten

Dax schließt schwächer: US-Jobsdaten dämpfen Zinssenkungshoffnungen

US-Arbeitsmarkt übertrifft alle Erwartungen – globale Märkte reagieren mit Verlusten

US-Arbeitgeber schaffen deutlich mehr Jobs als erwartet – Märkte weltweit unter Druck

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Die neuesten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt übertreffen die Erwartungen bei Weitem: Die überraschend starke Entwicklung sorgte für Turbulenzen an den globalen Märkten und beeinflusste Aktien, Öl, Gold sowie die Devisenkurse. Anleger hatten mit einem schwächeren Beschäftigungsbericht gerechnet, der mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank hätte ankündigen können.

Allein im vergangenen Monat entstanden in den USA 172.000 neue Arbeitsplätze – fast doppelt so viele wie die prognostizierten 85.000. Trotz dieses Wachstums blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent. Angesichts der positiveren Daten als erwartet drosselten Händler ihre Wetten auf baldige Zinssenkungen in den USA.

Die Nachricht belastete insbesondere die europäischen Börsen: Der deutsche DAX schloss am Freitag bei 24.759 Punkten und verlor damit 0,8 Prozent im Vergleich zur vorherigen Handelssitzung. Noch zuvor hatten Analysten spekuliert, der Index könnte die Marke von 25.000 Punkten erreichen – doch die US-Arbeitsmarktzahlen dämpften die Stimmung.

Auch die Rohstoffpreise gerieten unter Druck. Der Ölpreis gab um 1,3 Prozent nach, eine Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Ende 93,80 Dollar. Noch deutlicher fiel der Goldpreis: Er stürzte um 3,1 Prozent auf 4.341 Dollar pro Unze ab.

Am Devisenmarkt schwächte sich der Euro gegenüber dem Dollar ab. Zum Handelsschluss wurde ein Euro mit 1,1536 Dollar bewertet – ein Rückgang gegenüber den vorherigen Notierungen.

Der robuste US-Arbeitsmarktbericht hat die Erwartungen an die Geldpolitik verändert und Hoffnungen auf Zinssenkungen vorerst vertagt. Die Märkte reagierten mit Rückgängen bei Aktien, Öl und Gold, während der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verlor. Die Daten deuten auf einen widerstandsfähigeren Arbeitsmarkt hin, als viele Ökonomen prognostiziert hatten.

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