21 February 2026, 05:18

Verkehrssicherheit 2023: Weniger Schwerverletzte, aber mehr Tote und leichte Unfälle

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach wichtiger Ereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem Text.

Verkehrssicherheit 2023: Weniger Schwerverletzte, aber mehr Tote und leichte Unfälle

Die Verkehrssicherheitsstatistiken des vergangenen Jahres zeigen ein gemischtes Bild. Zwar gingen schwere Verletzungen auf einen historischen Tiefstand zurück, doch die Zahl der Todesopfer und leichter Unfälle stieg an. Die neuesten Daten verdeutlichen sowohl Fortschritte als auch anhaltende Probleme im Straßenverkehr.

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle sank leicht um 0,5 Prozent und belief sich auf 17.987. Trotz dieses geringfügigen Rückgangs stieg die Zahl der Verkehrstoten von 23 auf 31.

Schwere Verletzungen nahmen hingegen um fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab und erreichten mit 375 einen neuen Tiefstand. Dieser positive Trend setzt sich fort: Seit 2016 hat sich die Zahl nahezu halbiert – von 681 auf 375.

Leichte Verletzungen hingegen stiegen um 12,4 Prozent an und trugen zu einem Gesamtanstieg der Unfälle mit Personenschaden um 9,6 Prozent bei. Fahrradunfälle verzeichneten einen deutlichen Anstieg von 11,8 Prozent und erreichten einen neuen Höchststand. Alkohol spielte dabei eine große Rolle: 54 Prozent aller alkoholisierten Unfälle betrafen Radfahrer.

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Auch Motorradunfälle mit Verletzten nahmen um 11,3 Prozent zu. Gleichzeitig stiegen die Unfälle mit E-Scootern um fast 50 Prozent – ein Trend, der sich seit ihrer Einführung im Jahr 2020 fortsetzt. Ältere Verkehrsteilnehmer waren ebenfalls häufiger in Unfälle mit Verletzungen verwickelt, hier gab es einen Anstieg um 7,4 Prozent.

Die aktuellen Zahlen zeigen zwar Fortschritte bei der Reduzierung schwerer Verletzungen, machen aber auch auf anhaltende Risiken aufmerksam. Alkoholbedingte Fahrradunfälle, die Zunahme von E-Scooter-Unfällen und der Anstieg leichter Verletzungen bleiben zentrale Herausforderungen. Die Behörden müssen diese Entwicklungen angehen, um die Verkehrssicherheit insgesamt zu verbessern.