01 January 2026, 03:15

VfB Stuttgart akzeptiert UEFA-Strafe nach Pyro-Vorfall in der Europa League

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameramännern, die das Ereignis aufnehmen.

UEFA lehnt Stuttgarts Berufung gegen Ticketverbot ab - VfB Stuttgart akzeptiert UEFA-Strafe nach Pyro-Vorfall in der Europa League

VfB Stuttgart scheitert mit Berufung gegen UEFA-Strafe wegen Fan-Ausschreitungen in der Europa League

Der VfB Stuttgart hat seine Berufung gegen eine Sanktion der UEFA wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger verloren. Der Verein muss nun mit Einschränkungen beim Ticketverkauf für ein Auswärtsspiel in der Europa League rechnen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem Fans während eines Spiels in Basel Pyrotechnik gezündet hatten.

Die Probleme begannen im Oktober, als Stuttgarter Anhänger bei einem Europa-League-Spiel in Basel Leuchtraketen abbrannten. Daraufhin verhängte das Kontroll-, Ethik- und Disziplinargremium der UEFA eine Strafe gegen den Verein.

Stuttgart legte zwar Berufung gegen die Entscheidung ein, konnte sie jedoch nicht abwenden. Als Konsequenz muss die Mannschaft nun ein Auswärtsspiel in der Europa League ohne eigene Fans bestreiten. Zudem wurde eine zweijährige Bewährungsfrist verhängt – weitere Verstöße könnten die Strafe verlängern. Die UEFA bleibt bei ihrem Urteil, sodass dem VfB Stuttgart nichts anderes übrig bleibt, als sich zu fügen. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, die Fan-Kontrollen zu verschärfen, um während der Bewährungszeit zusätzliche Sanktionen zu vermeiden.

Die Strafe bedeutet, dass Stuttgart auf die Ticket-Einnahmen für ein Auswärtsspiel in der Europa League verzichten muss. Die zweijährige Bewährungsfrist erhöht den Druck auf den Verein, künftig ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Entscheidung der UEFA ist endgültig – der VfB muss sich nun auf die Einhaltung der Regeln konzentrieren.