03 February 2026, 17:17

VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Vorfall im Stadion

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit Fackeln, einem Banner, einem Zaun und einem Pfosten im Vordergrund und einem rauchigen Himmel im Hintergrund.

Bengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Vorfall im Stadion

Der VfB Stuttgart wurde mit einer Strafe von 93.500 Euro belegt, nachdem Fans im Verlauf eines Fußball-Spiels Pyrotechnik gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Halbzeit, als Anhänger Leuchtraketen abbrannten, was zu einer sechsminütigen Unterbrechung führte, während die Verantwortlichen die Lage wieder unter Kontrolle brachten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verkündete später die finanzielle Sanktion wegen der Störung. Ein Teil der Strafe – bis zu 31.000 Euro – kann Stuttgart für Sicherheitsverbesserungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention verwenden. Der DFB begründete diese Regelung damit, dass sie zusätzliche Kosten für Polizeieinsätze und Ordnerdienste bei künftigen Risikospielen ausgleichen solle. Konkret betrifft dies das bevorstehende DFB-Pokal-Spiel des Vereins gegen den 1. FC Heidenheim am 28. Januar 2026, bei dem nun verstärkte Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind. Die Entscheidung spiegelt die wachsende Sorge über jüngste Vorfälle mit Stuttgart-Fans wider. Die Behörden betonen die Notwendigkeit strengerer Zuschauerkontrollen, um weitere Störungen zu verhindern. Die 93.500 Euro müssen zwar gezahlt werden, doch ein Teil der Summe darf in Sicherheitsaufrüstungen fließen. Aufgrund des Fehlverhaltens steht der VfB bei seinem nächsten Pokalspiel unter verschärfter Beobachtung. Das DFB-Urteil unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, das Fanverhalten im deutschen Fußball zu verbessern.