VfB Stuttgart sagt Nein: Warum Top-Talent Belal Attia woanders landet
Verena KramerVfB Stuttgart sagt Nein: Warum Top-Talent Belal Attia woanders landet
VfB Stuttgart verzichtet auf Wintertransfer des Top-Talents
Teaser: Der ägyptische Offensivspieler Belal Attia strebt einen Wechsel im Winter an und hat laut Berichten die deutschen Top-Ligen im Visier. Doch der junge Stürmer wird nicht zu VfB Stuttgart wechseln.
16. Dezember 2025, 03:32 Uhr
Belal Attia, ein 17-jähriger ägyptischer Stürmer, wird den VfB Stuttgart in diesem Winter nicht verstärken. Der Verein hat sich trotz Anerkennung seines langfristigen Potenzials gegen eine Verpflichtung entschieden. Ausschlaggebend waren dabei sein Status als Nicht-EU-Spieler sowie seine aktuelle körperliche Verfassung.
Attia bleibt dennoch gefragt: Hannover 96 hat ihn für ein Probetraining im Januar eingeladen. Der Teenager trainierte bereits in diesem Jahr bei FC Barcelona und Espanyol mit.
International machte Attia bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar auf sich aufmerksam. Mit 20 Länderspielen und acht Toren für die ägyptische U17-Auswahl zog er das Interesse europäischer Klubs auf sich. Die deutschen Spitzenligen zählen zu seinen bevorzugten Zielen für einen Winterwechsel.
Der VfB Stuttgart prüfte den jungen Spieler, entschied sich aber schließlich gegen eine Verpflichtung. Zwar wird ihm langfristiges Potenzial bescheinigt, doch als kurzfristige Lösung sah man ihn nicht. Sein Nicht-EU-Status und seine physische Verfassung erschwerten zudem eine mögliche Transaktion.
Bereits 2024 absolvierte Attia Probetrainings bei FC Barcelona und Espanyol. Nun hat Hannover 96 nachgelegt und ihn für eine Trainingsphase im Januar eingeladen. Der Zweitligist könnte ihm den Einstieg in den deutschen Fußball ebnen.
Attias Zukunft bleibt zwar ungewiss, doch das Interesse von Hannover 96 hält ihm Türen offen. Ein erfolgreiches Probetraining könnte ihm den Weg in die 2. Bundesliga bereiten. Die Entscheidung des VfB Stuttgart unterstreicht indes die Hürden, mit denen junge Nicht-EU-Spieler bei Wechseln in die Elite-Ligen konfrontiert sind.