Wärmepumpen dominieren 2025 als Heizquelle in deutschen Neubauten
Hans-Jürgen PeukertWärmepumpen dominieren 2025 als Heizquelle in deutschen Neubauten
Erneuerbare Energien sind inzwischen die vorherrschende Heizquelle für Neubauten in Deutschland. Die Zahlen für 2025 zeigen einen deutlichen Anstieg umweltfreundlicher Systeme – die meisten neuen Wohngebäude setzen mittlerweile auf grüne Lösungen statt auf fossile Brennstoffe.
2025 nutzen 73,6 % der Neubauten Wärmepumpen als primäre Heizquelle. Das ist ein spürbarer Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024. Besonders beliebt sind Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern, wo die Nutzungsquoten bei 77,9 % bzw. 78,4 % liegen.
In größeren Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten liegt der Anteil der Wärmepumpen bei 52,7 %. Insgesamt planen 87,0 % aller 2025 genehmigten Wohngebäude, erneuerbare Energien als Hauptheizquelle zu nutzen. Erdgas, einst eine gängige Wahl, wird nur noch in 2,2 % der Neubauprojekte eingesetzt.
Der Abschied von fossilen Brennstoffen ist deutlich erkennbar. 2022 nutzten noch 53,9 % der Bestandsgebäude Erdgas, 9,8 % waren auf Heizöl angewiesen. Erneuerbare Energien deckten damals lediglich 10,2 % des gesamten Wohnungsbestands ab.
Die Daten belegen einen raschen Wandel hin zu erneuerbaren Heizsystemen in deutschen Neubauten. Wärmepumpen und andere grüne Technologien verdrängen Gas und Öl in immer schnellerem Tempo. Dieser Trend spiegelt einen grundlegenden Wandel wider, wie neue Wohngebäude konzipiert und mit Energie versorgt werden.






