27 April 2026, 14:37

Wolfsangriff in Thüringen zerstört Schafherde: Sechs Tiere tot, Familie kämpft ums Überleben

Eine Schafherde, die auf einer saftig grünen Hügelfläche mit Bäumen und Pflanzen grast, mit Text in der unteren linken Ecke.

Wolfsangriff in Thüringen zerstört Schafherde: Sechs Tiere tot, Familie kämpft ums Überleben

Schafzucht in Thüringen nach verheerendem Angriff in Not: Sechs Mutterschafe tot, weitere schwer verletzt

Ein Schafbetrieb in Thüringen ist Opfer eines verheerenden Angriffs geworden, bei dem sechs Mutterschafe getötet und weitere schwer verletzt wurden. Die Familie Specht, die den Hof bewirtschaftet, geht davon aus, dass Wölfe für den Vorfall in den frühen Morgenstunden des Sonntags verantwortlich sind.

Hirtenmeister Egon Specht entdeckte am Sonntagmorgen das Ausmaß der Verwüstung. Sechs Tiere waren getötet worden, sechs weitere überlebten mit schweren Bisswunden. Die verletzten Schafe mussten tierärztlich versorgt werden.

Die Familie meldete den Angriff dem Kompetenzzentrum für Wölfe, Biber und Luchse beim Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. Anhand der Verletzungen und Spuren vor Ort vermuten die Spechts, dass mehrere Wölfe beteiligt waren. Jahre der Zucht und Fürsorge für die Herde bedeuten nun einen erheblichen finanziellen Verlust.

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Die Schäfer wiesen zudem auf die übergeordnete Bedeutung solcher Vorfälle hin: Die Schafhaltung spiele eine zentrale Rolle für den Erhalt der offenen Kulturlandschaft der Rhön.

Der Vorfall hat die Forderungen thüringischer Nutztierhalter nach klareren rechtlichen Regelungen im Umgang mit sogenannten Problemwölfen neu entfacht. Landwirte fordern wirksamere Schutzmaßnahmen für ihre Herden und Existenzgrundlagen. Die finanziellen und emotionalen Belastungen für die Familie Specht bleiben beträchtlich.

Quelle