ZF Group vermeidet betriebsbedingte Kündigungen durch radikale Umstrukturierung der E-Antriebsdivision
Gabor HethurZF Group vermeidet betriebsbedingte Kündigungen durch radikale Umstrukturierung der E-Antriebsdivision
ZF Group einigt sich mit Betriebsrat und IG Metall auf Umstrukturierung der E-Antriebsdivision
Die ZF Group hat sich mit ihrem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall auf eine Umstrukturierung der Division E, der Sparte für elektrifizierte Antriebstechnik, verständigt. Ziel der Vereinbarung ist es, Kosten zu senken, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden und die Zukunftsfähigkeit der Division in einem hart umkämpften Markt zu sichern.
Bis 2030 sollen rund 7.600 Arbeitsplätze abgebaut werden – vor allem durch freiwillige Aufhebungsverträge und Umschulungsprogramme statt durch Zwangsentlassungen.
Der Restrukturierungsplan sieht kurzfristige Einsparungen von über 500 Millionen Euro bis 2027 vor. Diese sollen unter anderem durch eine siebenprozentige Reduzierung der Arbeitszeit, Anpassungen bei Lohnerhöhungen und Änderungen der Tarifverträge erreicht werden. Zudem werden die Unternehmensbeiträge angepasst, um die finanziellen Maßnahmen zu stützen.
Die Division E wird ihre Aktivitäten straffen, indem sie die Entwicklung in bestimmten Produktbereichen einstellt. Gleichzeitig treibt sie innovative Technologien voran, darunter das TherMaS-System und das 8HP evo-Plug-in-Hybrid-Getriebe. Die Sparte bleibt Teil der ZF Group und konzentriert sich auf die Erweiterung des Produktportfolios sowie den Aufbau neuer Partnerschaften im Ökosystem.
Ein Sozialplan mit Abfindungsregelungen sowie Qualifizierungs- und Vermittlungsmaßnahmen soll betroffenen Mitarbeitenden den Übergang erleichtern. Das Ziel ist es, den Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu bewältigen.
Obwohl die Vereinbarung nicht konkret benennt, welche der weltweiten ZF-Standorte am stärksten betroffen sein werden, sind die Maßnahmen darauf ausgelegt, die Fachkompetenz und Marktposition der Division im Bereich elektrifizierter Antriebs-technologien zu erhalten.
Die Einigung sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Division E, während die Belegschaft um 7.600 Stellen reduziert wird. Durch freiwillige Programme und operative Anpassungen sollen Einsparungen von mehr als 500 Millionen Euro bis 2027 erzielt werden. Im Fokus stehen weiterhin Innovation und strategische Partnerschaften, um die Zukunft der Sparte zu stärken.






