Zoo tauft Kakerlaken nach Ex-Partnern – und verfüttert sie
Hans-Jürgen Peukert"Kakerlaken-Karma": Zoo gewährt Sponsoring für die Rache - Zoo tauft Kakerlaken nach Ex-Partnern – und verfüttert sie
Zoo in Ostdeutschland bietet ungewöhnliche Therapie für Liebeskummer
Ein Zoo in Ostdeutschland hat einen kuriosen Service für alle mit gebrochenem Herzen eingeführt: Der Tierpark Insel Altenburg in Thüringen ermöglicht Besuchern, für fünf Euro eine Kakerlake nach ihrem Ex-Partner zu benennen – um sie anschließend an ein anderes Tier zu verfüttern. Die Aktion mit dem Namen "Kakerlaken-Karma" wird als skurrile Methode beworben, um vergangene Beziehungen hinter sich zu lassen.
Die Idee des Zoos ist simpel: Gegen eine kleine Gebühr kann man eine Futterkakerlake auf den Namen eines ehemaligen Partners taufen lassen. Die Mitarbeiter sorgen dann dafür, dass das Insekt von einem der Zoobewohner – etwa einem Reptil oder Vogel – verspeist wird. Die Verantwortlichen beschreiben den Vorgang als "therapeutisch wertvoll" und bieten damit eine symbolische Möglichkeit, ein Kapitel abzuschließen.
Die Stadt Altenburg hat die augenzwinkernde Kampagne aufgegriffen und präsentiert sie als humorvolle Lösung für emotionalen Ballast. Der Zoo ist ohnehin für kreative Spendenaktionen bekannt, doch dieser besondere Service sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit. Kein anderer deutscher Zoo bietet ein ähnliches Programm an – und von einem "Altenburger Tierpark auf Island" gibt es ebenfalls keine Spur, was wohl auf eine Verwechslung mit dem thüringischen Standort zurückzuführen ist.
Die "Kakerlaken-Karma"-Initiative kostet fünf Euro pro Insekt. Die Besucher erhalten eine Bestätigung, dass ihre benannte Kakerlake anfänglich an ein anderes Tier verfüttert wurde. Der Zoo wirbt weiterhin für den Service als verspielt-ungewöhnliche Methode, um alte Flammen loszulassen.