Cottbus kämpft mit Personalnot vor dem Topspiel gegen Duisburg
Energie Cottbus geht mit Personalproblemen in das entscheidende 3.-Liga-Spiel gegen MSV Duisburg
Der Tabellenzweite bestreitet die wichtige Partie gegen einen direkten Aufstiegsrivalen – doch Verletzungen, Sperren und Krankheiten bereiten Trainer Claus-Dieter Wollitz erhebliche Auswahlsorgen.
Besonders die Form des Topscorers Erik Engelhardt gibt Anlass zur Sorge. Der Stürmer fehlte drei Tage vor dem Spiel im Training und hat in dieser Woche noch keine komplette Einheit absolviert. Wollitz wollte nicht bestätigen, ob Engelhardt rechtzeitig fit wird – seine Einsatzbereitschaft bleibt ungewiss. Sollte er ausfallen, dürfte Ted Tattermusch ihn in der Offensive ersetzen.
Auch in der Abwehr ist die Auswahl begrenzt: Innenverteidiger King Manu ist nach seiner fünften Gelben Karte der Saison für eine Partie gesperrt. Timmy Thiele fehlte krankheitsbedingt im Training, und auch Leon Guwara nahm nicht teil.
Im Mittelfeld laborieren Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler an Verletzungen. Das Trio trainierte zwar am Donnerstag individuell, brach die Einheit jedoch vorzeitig ab – weitere Fragezeichen hinter ihrer Spielbereitschaft. Trotz der Rückschläge betonte Wollitz die Bedeutung des Spiels und bezeichnete es als einen "außergewöhnlichen Traum" sowie die Chance, dem Verein zwei weitere Jahre im Profifußball zu sichern.
Ein Sieg würde Cottbus' Vorsprung auf einen der wichtigsten Konkurrenten im Aufstiegsrennen auf sechs Punkte ausbauen. Die Partie ist für beide Mannschaften von hoher Bedeutung, da Duisburg aktuell auf Platz vier der Tabelle steht. Nun muss Cottbus entscheiden: Risiko mit angeschlagenen Spielern eingehen oder auf weniger erfahrene Alternativen setzen? Das Ergebnis könnte die Aufstiegsentscheidung vor der finalen Phase der Saison maßgeblich beeinflussen.






